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Sehenswertes

Stadtkirche St. Barbara

Die Kirche wurde im Jahr 1563 gegründet und bis 1565 umgebaut. Sie entstand aus der ehemaligen Barbara-Kapelle. Die Kapelle wurde bereits im Jahr 1346 als Capella Barbarae im Meißner Bistumsmatrikel erwähnt. Der Turm an der Nordseite der Kirche wurde auf der ehemaligen Sakristei errichtet. Beim Stadtbrand im Jahr 1612 wurde die Kirche völlig zerstört. Am 12. August 1627 wurde die Barbarakirche wieder eingeweiht. Bei einem erneuten Stadtbrand am 19. April 1707 blieb die Kirche stehen, erlitt aber Schäden. Sämtliche umliegenden Gebäude wurden zerstört. Aufgrund der Brandschäden wurden die Kirche von 1728 bis 1732 saniert und umgebaut. Bei diesem Umbau unter der Hauptdirektion von George Bähr, der auch die Dresdner Frauenkirche und die Georgskirche im nahegelegenen Großkmehlen erbaute, erfolgte ein Abriss des beschädigten Turms über der Sakristei. Stattdessen errichtet Bähr über dem Altarraum einen Dachreiter mit Haube und Laterne und Turmknopf. Weitere Ausbesserungen erfolgten in den Jahren 1772, 1821, 1872, 1895 und 1928. Von 1983 bis 1984 wurden Turm und Außenputz erneut instand gesetzt. Am 17. November 1984 wurde in einer Feierstunde der vergoldete Turmknopf mit Stern aufgesetzt.Die letzte umfassende Sanierung wurde im Jahre 2019 durchgeführt und am Reformationstag mit einem feierlichen Gottesdienst wiedereröffnet.

ortrand st barbara kirche

 

Friedhofskirche St. Jacobi

Die romanische Saalkirche aus der Zeit um 1200, am Kreuzugspunkt zweier wichtiger mittelalterlichen Fernstraßen und hochwassersicher gelegen, stammt noch aus vorstädtischer Zeit und bildetet ehemals das geistliche Zentrum einer Kaufmannsiedlung. Wichtig war dabei jedoch auch, daß sich an ihr mit der Jakobsquelle, den Spital, der Herberge und dem Pfarrhaus ein spirituelles und somiterlebbares Zentrum der Jakobspilger (Kiew-Santiago de Compostela) entwickelte.

Neben ihrem sehenswerten Innern haben sich an ihrem Äußeren als Pilgerzeichen die bekannten Näpfchen, ein romanisches Fenster und im ehemaligen Südeingang das Grabdenkmal für den überregional bekannten Pfarrer, Schriftsteller und Heimatkundler Christian Heinrich Schreyer (1752-1823) als besondere sichtbare Zeichen erhalten.

Seit 2003 bildet die Jacobi-Kirche zu Ortrand wieder eine besondere erlebbare Station auf dem Ökumenischen Pilgerweg und gehört somit im übertragenen Sinn zum Weltkulturerbe.

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Altmarkt mit Rathaus

Der Altmarkt wurde wohl um 1200 planmäßig angelegt. In den vergangenen Jahrhunderten wurden Platzform und Bebauung mehrfach geändert. Auf dem Altmarkt gab es einen Brunnen und die 1732 angelegte kursächsische Postdistanzsäule. Seine älteste Befestigung bestand aus Knüppelholz, seit dem 19. Jahrhundert war er mit Lesesteinen geplastert. 1962 wurde der Altmarkt mit einer Asphaltdecke überzogen. Bereits 1959 hatte man die Straßenführung geändert, die bis dahin diagonal über den Platz führte. In den Jahren 2000 - 2003 ist der Altmarkt neu gestaltet worden.

Das Rathaus wurde am heutigen Standort 1840 als klassizistischer Neubau errichtet, nachdem das alte Rathaus während des Stadtbrandes 1838 vollständig niedergebrannt war. Neben den Verwaltungsräumen beherbergte das Gebäude auch den Ratssaal, eine Schankwirtschaft, das Gefängnis, die Nachtwächterstuben und zwei Wohnungen. Es wurden in den Folgejahren mehrere Umbauten durchgeführt und der1927/28 erfolgte eine Erweiterung. 1995/96 wurden Dach und Fassade nach historischem Vorbild saniert und später der Ratssaal in seiner ursprünglichen Fassung wiederhergestellt. Das Gebäudeinnere wurde 1998 saniert und beherbergt seitdem an seinen Wänden einen "Bilderbogen der Stadtgeschichte", der vom in Ortrand geborenen Künstler Joachim Schmidt gemalt wurde. Sicher eine Besonderheit weit über die Stadtgrenzen hinaus.


Auch die Apotheke befindet sich am Altmarkt. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts am heutigen Standort errichtet und Anfang der 90- iger Jahre in ursprünglicher Form wieder hergestellt. Eine Apotheke ist in Ortrand seit 1641 nachweisbar.

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„Blauer Stein“

Der „Blaue Stein“ kennzeichnet als äußerst seltenes erhaltenes mittelalterliches Rechtsdenkmal auf dem heutigen Altmarkt die Stelle an welcher das Urteil über den Delinquenten gesprochen wurde. Dieses mußte selbiger mit den Füßen auf den Basaltgestein stehend so zur Kenntnis nehmen. Die körperlichen Urteile wurden auf dem Markt vollstreckt, die auf das Leben abzielten, auf dem Galgenberg (heute Bahnhofsvorplatz). Die „Blauen Steine“ sind als Vorläufer der bekannten Rolandsfiguren (z.B. Belgern) anzusehen und somit in die Frühzeit der Stadtentstehungsphase zu setzen.

Legendenhaft berichtet der historische Roman: Hultzsch, Th(eodor) J(ulius), Hans von Köckeritz., Halle/Saale 1913 über die rechtlichen Verwirrnisse auf dem Ortrander Altmarkt zur „Raubritterzeit“.

Vom „Blauen Stein“ in Freiberg ist beispielsweise bekannt, dass an ihm der Prinzenentführer Kunz von Kaufungen 1455 enthauptet worden ist.

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Bahnhofstraße und Bahnhof

Die heutige Bahnhofstraße, die seit 1931 diesen Namen trägt, besteht aus drei Abschnitten. Die untere Bahnhofstraße führt vom Altmarkt bis zum Haag und war Teil der mittelalterlichen Stadtanlage. Der Abschnitt vom Haag bis zur Großenhainer Straße war Teil der vorstädtischen Siedlung vor dem damaligen "Dresdener Tor". Der letzte Teil der Bahnhofstraße wurde im Zuge des Eisenbahnbaues 1869 neu angelegt und führt direkt zum Bahnhof.


Bahnhofstraße in Ortrand


Das Bahnhofsgebäude entstand im Jahre 1870 im Zuge des Eisenbahnbaus. 1865 wurde durch Initiative von Karl Eduard Zachariae von Lingenthal die Cottbus-Großenhainer-Eisenbahngesellschaft gegründet. Der erste Spatenstich und die feierliche Eröffnung, der zwischen 1868 und 1870 gebauten Eisenbahnstrecke, fanden deshalb auch in Ortrand statt.


Durch private initiative wurde in den vergangenen Jahren das gesamte Bahnhofsensemble mit Bahnhof, Güterbahnhof und Waschhaus umfänglich saniert und dient heute als Ärztehaus und Kultur- und Versammlungszentrum. Auch Übernachtungen im Eisenbahnwaggon sind im heutigen Ortrander Kulturbahnhof möglich.

Kulturbahnhof Ortrand

 

 

Ausflugsziele

Reise- und Ausflugsziele

Kraftwerk - in Plessa

Snowtropolis - in Senftenberg mehr als nur eine Skihalle

moritzburg

Schloss Schönfeld - bei Thiendorf

Schloss Moritzburg - in Moritzburg

f60

Besucherbergwerk F60 - (der liegende Eifelturm) - in Lichterfeld

Slawenburg - in Raddusch Richtung Vetschau

Die IBA-Terrassen - in Großräschen

Euro Speedway Lausitz - A13 Abfahrt Klettwitz

Tropical Islands - Tropenparadies bei Lübben ehemals Cargolifter

Findlingspark Nochten - einmalig in Europa zwischen Boxberg und Weißwasser an der B156

Museumsdorf Baruther Glashütte - A13 Abfahrt 5b Baruth

Albrechtsburg, Porzellanmanufaktur - in Meißen

frauenkirche

Dresden - Frauenkirche, Semperoper, Schloss Pillnitz, Zwinger, Dampferfahrten

Kahnfahren im Spreewald - Radfahren, Wandern u.v.m.

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